*02.09.2008: Efterklang EFTERKLANG Efterklang EFTERKLANG, kanns gar nicht oft genug sagen, aber Efterklang waren im Lido und hätten niemals wieder gehen dürfen! Eine der besten Experimental- und Post-Rock-Bands, die ich kenne hatte ihren Tourauftakt bei uns in Berlin. Hinreißend behagliche Musik ertönte, bei der jede einzelne Note, jeder Ton und jede gesungene Zeile von Herzen kam. Allen Leuten, die bei einem Efterklang-Konzert waren, sind oder sein werden, sei gesagt: ihr wurdet mit einem exzellenten Sinn für Musik geboren. Dürft stolz sein! Für alle anderen: Efterklang Sound
*26.08.2008: Dredg + Long Distance Calling im Kesselhaus, Berlin. Trotz unverschämter Vordrängelei an der Schlange draußen haben wir Long Distance Calling zum größten Teil verpasst. Aber das, was man noch mitbekommen hat, ließ auf eine ziemlich gute Post-Rock-Band schließen. Also genau was für mich! Zuweilen war der Songverlauf wohl ein wenig eintönig, aber ich denke, der Teufel steckt hier im Detail. Ich fand die Vorband überzeugend und habe sie entsprechend mit einem Shirt- und Cd-Kauf entlohnt. Dredg waren selbstverständlich auch toll! Die neuen Songs haben mich dennoch nicht ganz erreicht, es klang alles ein wenig poppig. Sehr schöne Lichtanlagen an den Bühnenseiten (original ausm DDR-Wohnzimmer von Omi) bewirkten eine warme Atmosphäre im ganzen Raum (ich hab kaum was gesehen, vor mir standen natürlich immer so große Menschen) und man fühlte sich ein wenig heimelig. Die Lautstärke im heimischen Wohnzimmer ist ja oft auch nicht anders als im Konzertsaal. Dredg Sound Long Distance Calling Sound
*09.August 2008: Caribou waren mit uns im Festsaal Kreuzberg! Dank des Ventilators gab es auch kaum circlerunningtogetherbreaks. Die Musik war ok, wenn auch nicht umwerfend. Und wo bitte war das LSD??? Caribou Sound
*16.07.2008: Jeniferever im Schokoladen/Berlin: Tja. Was soll man sagen?… Nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von Scheiße. Oder wars der Bruder? …Keine Ahnung, denn das Konzert war alles andere als nett. Eher übergroßartig, wenn man diesen Neologismus an dieser Stelle als verzweifelten Versuch, ein passendes Adjektiv für Jeniferever zu finden, akzeptiert! Trotz der kleinen, dennoch feinen Räumlichkeiten des Schokoladen gab es mit Jeniferever Shoegaze vom Feinsten. Inklusive Sicht auf die regenbogengestreifte Unterhose des Frontmanns. Sympathisch sind sie schon, die Herren aus Schweden.
Riesige dunkle Klangwände stürzen hier ganz plötzlich ein und werden gegen sehr feinumspielte und sachte Melodien ersetzt; alles mit viel Herz, Liebe, Leib und Seele bedacht. Ein paar Lyrics hier und da wagen es auch, den Schau- und Hörlustigen endgültig in einen akustischen Freudentaumel zu versetzen. Nichts für harte Typen. Nichts für weiche Eier. Etwas für den guten Geschmack. Also irgendwo zwischen hard & soft. Da passt er hin, der Post-Rock. Empfehlenswert. Sehr sogar!
*28.05.2008 Apparat und Pluramon feat. Julia Hummer gaben uns die Ehre. Voll war das Lido in Berlin Kreuzberg diesmal. Da fragt man sich, ob ein Großteil wegen der Schauspielerin Julia Hummer gekommen ist. Weil…man kennt die ja aus dem Fernsehen und so. Wie die sich wohl auf der Bühne macht? Vielleicht haben auch einfach die meisten einen guten Musikgeschmack und sind wegen Apparat + Band gekommen. Man weiß es nicht. Mein Eindruck zur Vorband: erster Auftritt von Julia Hummer mit Pluramon. Zierlich, brünett und irgendwie im Nachthemd erinnerte sie sehr stark an Samara aus „The Ring”, nur, dass sie nicht aus einem Brunnen geklettert kam, sondern sich hinter einer zu großen und leuchtenden E-Gitarre verbarg. Das Erscheinungsbild wirkte kindlich und bestätigte sich nach dem ersten Ton. Gewollt lässig, jedoch leider unglaubwürdig versuchte Julia, das Programm über die Bühne zu bringen. Ein bisschen Übung noch, dann wird das schon! Auch wenn es gar nicht ihr erster Auftritt war.
Zu lange waren Pluramon am Werk. Und Apparat + Band (u. a. Raz Ohara!) vom Jet Lag geplättet, trotzdem haben sie nach ca. 45 min unglaublicher Show diese um zwei Zugaben bereichert. Härter als auf Platte, tanzbar und druckvoll pressten sich die Songs in den Gehörgang, weiter zum Trommelfell, bis sie dann über die Nervenbahnen das Gehirn zum Kochen brachten! Soviel zum Thema Sinnesmodalitäten und die Auswirkung von 120 dB auf das menschliche Gemüt. Jederzeit wieder!
*13.05.2008: I Might Be Wrong durften für The Most Serene Republic im Lido als Vorband dem Publikum einheizen. Das gelang ihnen auch mehr oder weniger. Rein von der instrumentalen Seite sind IMBW top! Wer eine Antipathie für gewisse Frauenstimmen hegt, würde bei dieser Band nicht glücklich nach Hause gehen. Lisa von Billerbecks Stimme ist für diese Art von Musik einfach nicht rein und ausdrucksstark genug. The Most Serene Republic waren hingegen überzeugender. Aber auch nicht wirklich mehr, denn in Erinnerung geblieben ist mir wenig. Also eine Band wie jede andere? Hört einfach selber rein: I Might Be Wrong Sound The Most Serene Republic Sound
*08.05.2008: The Toulouse und irgendne komische Vorband. Wir waren im Sage in Berlin. Die Konzerte waren leider relativ langweilig. The Toulouse Sound unbekannte Vorband
*15.04.2008: Holy Fuck und ich waren rein zufällig gemeinsam im Magnet Club in Berlin. Prädikat: sehr gut! Es begann alles mit “The Pulse”, meinem Favoriten und im Prinzip kann man diese ganzen experimentellen und tanzbaren Elektroklänge mit dem Wort “cool” beschreiben. Es war fast schon perfekt, das Konzert. Ziemlich glatt sogar. Was die Band anfangs über das unzappelnde Berliner Publikum gedacht hat, weiß ich auch nicht. Zum Schluss ließen sich aber doch noch einige Leute zur Bewegung hinreißen, so dass sich hoffentlich auf beiden Seiten knapp 100% Zufriedenheit eingestellt hat.
*11.03.2008: Blisstrain – Exile on Mainstream Roadshow in Jena, mit den langhaarigen Metallern von End of Level Boss, der Band Beehoover (auch nicht schlecht), meiner persönlichen Krönung A Whisper in the Noise, außerdem DŸSE, die absolut in ihrer eigenen Welt versunken sind, aber wohl die meisten Begeisterungsstürme ausgelöst haben, zu guter letzt noch We Insist ! aus Frankreich. Das ganze Ding war sehr noisig und ich irgendwie viel zu müde. Ich weiß nur, dass es gut war, zwar nicht unbedingt meine Musikrichtung (werde ja auch nicht jünger), aber irgendwie hats schon Spaß gemacht.
*19.02.2008: The Dance Inc. aus Hamburg spielten für uns im Café Wagner. Eine Stunde wenig tanzbare, sehr poppig gehaltene und irgendwie mit melancholischem Unterton versehene 10 Songs, inklusive einer George Michael-Coverversion. Aber nette Jungs sinds schon. The Dance Inc. Sound
*19.12.2007: Ólafur Arnalds im Rosenkeller, Jena. Als es irgendwann losging, wurden wir von Ólafur wirklich sehr nett dazu aufgefordert, uns doch lieber hinzusetzen, das wäre kein Konzert zum Stehen. Die Sympathien hatte er sofort auf seiner Seite. Außerdem bat er uns, nicht zu erzählen, denn die Musik sei so ruhig, dass sich die Künstler selber nicht mehr hören würden, wenn mehr als drei Leute quatschen. Man glaubt es kaum, aber das hat sogar funktioniert! Da saßen wir also und lauschten der wundervollen Musik dieser isländischen Band. Ich hab mich kaum getraut, Kaugummi zu kauen, denn das Knippsen der anwesenden Fotografen und selbst kleine, harmlose Feuerzeuge waren lauter als das Konzert. Sehr junge Leute saßen uns gegenüber und boten Musik, die es so wahrscheinlich kein zweites Mal gibt. Drei Violinen, ein Cello, PC und ein Synthesizer, kein Gesang, dafür einwandfreie Einsätze aller Künstler. Unglaublich schön! Vor den letzten beiden Liedern hieß es nur “I really really have to pee!”, so ging das Konzert gerade mal 45 Minuten. Dennoch eine absolut herrliche Zeit, die das Leben eine Dreiviertelstunde makellos gemacht hat… Ólafur Arnalds Sound
*12.12.07: Diesmal gab es in der Rose Cuba Missouri mit Valderrama zur Unterstützung. Leider wussten das nicht viele und so haben ca. 99990 Jenaer zwei sehr geile Bands verpasst… Cuba Missouri Sound Valderrama Sound
*06.12.2007: dachterrasse war endlich auch mal in Jena zu bewundern (Café Wagner) als Support für Under Burning Skin (aus Erfurt). Wobei ich hier sagen muss, dass der Hauptact icht überzeugend war. Zu gewollt und aufgesetzt, zu schmalzig, zu emo, zu stylish, zu alles, bloß leider nicht authentisch. Under Burning Skin Sound
*09.11.2007: Das fünfte und sicherlich auch letzte Mal dieses Jahr: Polarkreis 18. Diesmal in Berlin im FritzClub. Herrlich. Es war voll, wir standen vorne, haben getanzt, Spaß gehabt und es gab sage und schreibe drei tolle Zugaben. Die Jungs hatten diesmal auch Spaß, das hat man gemerkt. Was haben wir gelernt an diesem Abend? Auch Bernd kann singen. Konnte er auch tanzen? Schon wieder zu viel Bier getrunken, um auf der After-Show-Party auf diese wirklich wichtige Frage näher einzugehen. Negativ aufgefallen: der „DJ“ dort war so langweilig, der hatte nicht mal Dredg im Repertoir und ich bin auf der Couch im NBI kurz weggenickt.
*27.09.2007: Polarkreis 18 mit dachterrasse als Support in den Saalgärten/Rudolstadt. Ein netter kleiner Club mit Bar, Sofas und einer ganz ordentlichen Bühne. Nur das Publikum war absolut daneben! Wahrscheinlich wieder mal irgendwelche Stammgäste, die Samstag Abend nichts besseres zu tun hatten, als das Konzert der Dresdener mit sinnlosen Kommentaren zu stören. Man merkte auch der Band an, dass sie von so viel Dreistheit hinreichend genervt war. Nichtsdestotrotz haben Polarkreis 18 ihr Programm souverän durchgezogen und wahrscheinlich einige nette Eindrücke bei so manch einem hinterlassen. Auch die Jenaer, Ilmenauer und Berliner der Band dachterrasse rockten ganz ordentlich den Club. Ich warte immer noch drauf, dass Steffen, statt nen 5 Meter-Luftsprung zu machen, über sein Kabel fliegt…Und dass bei Per noch andere Dinge als Spinnen aus dem Keyboard krabbeln (Ameisen, Skorpione oder kleine Eisbären etc).
*03.10.2007: Turbostaat plus Support im Rosenkeller/Jena. Die Vorband, deren Namen ich leider verdrängt hab, war ziemlich scheiße. Hauptsache Krach oder so. Turbostaat haben aber für den miesen Sound des Supports ganz gut entschädigen können. Aber warum zum Teufel war das Konzert ab 16??? So böse wars doch gar nicht… Turbostaat Sound
*02.10.2007: Archive in der Passionskirche in Berlin. Der Sound in so ner Kirche ist ja mal der Hammer!! Leider hatten wir Sitzplätze (alle Stehplätze waren besetzt), was das rumzappeln erschwerte. Archive sind sehr sympathische angenehme Menschen, außerdem kann der Sänger ganz nett tanzen und wenn Männer gut tanzen können, dann aber!!! Lustig und ein bisschen makaber war die Beleuchtung des Kreuzes hinter dem Drummer. Das hatte irgendwie den Anschein, als würden sie Jesus dazu auffordern, mitzufeiern.
*27.09.2007 Biffy Clyro mit Verdena als Support in Berlin (Lido): mal abgesehen von der Hammer-Location und dem leckeren Bier waren beide Bands großartig! Verdena haben leider nur ne halbe Stunde gespielt, aber dafür umso kaputter und krachiger. Und die Biffys…was soll man da noch sagen… geile Setlist, geiler Sound, geile Typen. Ich würd gern mal mit Simons Gitarre tauschen! Biffy Clyro Sound Verdena Sound
*17.08.-19.08. Highfield 2007. Ganz großes Kino boten natürlich Biffy Clyro und auch Jimmy Eat World irgendwie. Ne Riesenüberraschung waren die Silversun Pickups! Irgendwie im Musik- und Alkoholrausch haben es mir dann auch Silverchair, Leo Can Dive und Anajo angetan. Außerdem waren auch Polarkreis 18 da, die wie gewohnt wunderbar waren, auch wenn am Abend zuvor manch einer dieser Band angeblich zu tief ins Glas geschaut hat. Besoffen Fahrrad fahren geht ja auch besser als nüchtern…
*28.07.07: Das Auerworld Festival in Auerstedt mit “meiner” dachterrasse und diversen anderen Bands, wie Didges Brew und Baby, You Can Follow Me Down, die von Bier, Frauen und Motoren gesungen haben. Für Hippies und Gleichgesinnte ein ziemlich empfehlenswertes Festival. War noch ein wundervoller Abend/Nacht/Morgen (Nachtrag: eigentlich war der Morgen ziemlich beschissen. Blödes Bier immer) mit dachterrasse auf der Dachterrasse…
*18.07.07: Calexico in Jena bei der Kultur-Arena. Wie gesagt…Kultur…ähm…ja. War mir leider etwas zu wenig von der Garden Ruin dabei und zu viele mexikanische, spanische Folk-Klänge, mit denen ich als festgefahrene, kompromisslose, rechthaberische, verständnislose und arrogante Kritikerin nicht viel anfangen konnte. Ach, nennen wir das Kind beim Namen, ich bin einfach zu jung für dieses Gedudel. Ich mag sie trotzdem!
*25.05.07: Das Himmelblau Festival in Ilmenau mit dem absoluten Highlight Polarkreis 18. Dummerweise fing es wahnsinnig an zu regnen und zu gewittern (bei Dreamdancer passte das Wetter natürlich hervorragend), es kam zum vorzeitigen Techniktod. Die Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgten dennoch erstaunlich schnell und waren erfolgreich, so dass die Jungs noch ein paar Minuten spielen durften.
*06.05.07: Bloc Party mit dem Support Biffy Clyro im Dresdener Schlachthof. Ich war hauptsächlich wegen der Vorband da. Das Konzert von Bloc Party musste selbst ich vorzeitig verlassen, da drohten Wasser- und Sauerstoffmangel! Bloc Party Sound Biffy Clyro Sound
*14.04.07: Mal wieder Sometree und Slut auf dem End Pilot Festival in Erfurt im Centrum Club. Urteil? Joa….ging so. Der Slutsänger kam mir komisch vor. Wollte er sich anbiedern bei den Leuten vor der Bühne? Man weiß es nicht. Is mir auch egal. Viel wichtiger ist: ich bin so blöd! Denn weitere Künstler dabei: Audrey, Apparat, Seidenmatt äh SDNMT, Ef und andere Post-Rock-Bands, deren Grandiosität ich hohle Nuss zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht zu schätzen gewusst habe. Man möge mir verzeihen. Jetzt weiß ich’s!
*21.03.07: Polarkreis 18 im Jenaer Rosenkeller, als Support waren Radar am Start. Ich (und vielleicht auch noch andere Leute) war von beiden Bands extrem beeindruckt. Endlich konnten zwei bis dato mir unbekannte Künstler mal wieder mein Herz erobern. Der Sound in der neu eröffneten sogenannten “großen Tonne” der Rose war zwar etwas zu basslastig und für die Ohren eine kleine dröhnende Qual, aber die Euphorie über das neu errungene Genre überwog dann doch. Polarkreis 18 Sound Radar Sound
*23.02.07: Aereogramme im FritzClub, Berlin/Postbahnhof mit den Vorbands Karpatenhund (schlecht) und The Magic Numbers (langweilig). Der Typ von Get Cape.Wear Cape.Fly war ja leider krank. Um Gottes Willen, waren die Vorbands mies! Der Hauptact leider etwas enttäuschend. Dennoch bin ich froh, sie noch erlebt zu haben, denn der Split ließ anscheinend nicht mehr lange auf sich warten… R.I.P. Aereogramme…
*03.12.06: Blackmail + EarthBend als Vorband (Mon Ami/Mon Ami), beide haben zwar überzeugt, aber Aydos Arroganz war gar kein Hirngespinst wie ich zunächst annahm. Die Qualität des Konzerts hat allerdings nur unter dem Gequatsche des Publikums gelitten. Blackmail Sound EarthBend Sound
*Irgendwann im Frühling 2006: Sometree im Jenaer Rosenkeller. Nettes Konzert, also irgendwie laut und irgendwie voll, aber ist auch kein Wunder, da war die Rose ja noch klein. Sometree Sound
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